Schibler Gina, Verspieltes Paradies

Am Matterhorn ereignet sich ein spektakulärer Eisabbruch, der zwölf Menschen in den Abgrund reisst. Michael, der Sohn eines der Abgestürzten, bringt per Zufall bei der Beerdigung seines Vaters ein Stück eines alten Freskos zum Vorschein. Eve, liiert mit Viktor, dem Tourismusdirektor von Zermatt, veranlasst die Freilegung des Freskos: Es zeigt eine Hagia Sophia der Alpen.
Um die Finanzierung der Restauration sicherzustellen, ist Eve gezwungen, Fundraising zu betreiben. An den Ufern von Montreux und Vevey trifft sie wohlhabende Sponsoren, darunter einen Bankdirektor, der sich für mehr als nur für die Fresken zu interessieren scheint. Derweil plant ihr Partner, ihr entvölkertes Tal mit spektakulären Bergbahnen auf Viertausender an Zermatt anzubinden.
Kann Eve sich freuen, dass sein Plan Investoren in ihr Finisterre locken will, um es endlich aus seiner Rückständigkeit zu erlösen?
Schauplätze dieses Romans sind zwei Dörfer in den Walliser Alpen, die gegensätzlicher nicht sein könnten: Tourismus-Destination Zermatt und Finisterre im vergessenen Nachbartal. Eve, die Protagonistin, wirkt an beiden Orten als Seelsorgerin.
Der Klima-Roman verknüpft weltumspannende Themen wie Markenbewusstsein, Konsumgesellschaft, Klimaerhitzung, Schwund der Regenwälder und Spiritualität zu einer packenden Geschichte.

 

ISBN/EAN: 9783906014036

Seitenzahl: 222
Format: 21 x 15,7 cm
Produktform: Hardcover/Gebunden
Gewicht: 444 g

 

Gina Schibler, Dr. theol., ist Autorin von Büchern, Essays und Artikeln
zu Fragen des aktuellen Zeitgeschehens. Sie ist Mutter von drei Töchtern, verheiratet und wirkt als reformierte Pfarrerin in Erlenbach ZH. Bis 2000 war sie Studienleiterin im Evangelischen Tagungs- und
Studienzentrum Boldern in Männedorf, ZH. Forschungsschwerpunkt: Spiritualität und Klimawandel.
2010 veröffentlichte sie ihren Erstling, den Klima-Roman Mene-Tekel, der einige Aufmerksamkeit erregte.

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